Art in Thalwil in Zusammenarbeit mit der Begabtenförderung Gattikon

Der Heilpädagoge Beat Mattle leitet im Schulhaus Schweikrüti die Begabtenförderung. Mit zwei verschiedenen Altersgruppen vertieft er einmal in der Woche interessante und komplexe Themen wie beispielsweise das der Kinderrechtskonvention, die Zürcher Kantons- und Regierungsratswahlen oder das Führen eines Unternehmens. Beat Mattle - seit der Eröffnung unserer Büroräumlichkeiten ein wichtiges Vereinsmitglied - bot uns die Möglichkeit, an zwei Mittwoch Morgen als Verein Art in Thalwil! den Unterricht zu leiten.

Wie liesse sich Thalwil und Gattikon besser vernetzen?

Mit dieser Frage trat unser Verein an dei Schüler und Schülerinnen der Begabtenförderung Gattikon. In vielen der Gespräche, die wir bisher mit den Thalwiler Bürgern und Bürgerinnen führen durften, kam diese Frage zum Ausdruck. Es wurde oft davon gesprochen, dass Thalwil und Gattikon zwar seit jeher zusammen gehören und dennoch wenig Vernetzung zu spüren sei. Dies habe grösstenteils mit der geografischen Lage Gattikons zu tun: Einem Bergmassiv ähnlich liegt Thalwil auf der einen Seite des Bergs und Gattikon auf der anderen. Zusätzlich befindet sich auf der Krete die Autobahn, die eine weitere Trennung bedeutet.

Entwickelt ein Wahrzeichen für die bessere Vernetzung von Gattikon und Thalwil

Mit dieser oben beschriebenen Vernetzungs-Thematik konfrontierte der Verein Art in Thalwil! die Schüler und Schülerinnen der Begabtenförderung. Wir gaben ihnen den Auftrag, sich in Kleingruppen ein neues Wahrzeichen für Thalwil auszudenken, welches die Vernetzung von Thalwil und Gattikon thematisiert. Unsere Auflagen diesbezüglich orientierten sich an der Thalwiler Trippelbudgetierung: Das Wahrzeichen sollte finanziell tragbar sein, einen sozialen Nutzen aufweisen und wenn möglich bestehende Ressourcen nutzen oder optimieren.

Erstes Treffen

Am Mittwoch, dem 24. Juni führten wir in die Thematik ein und befragten die Schüler und Schülerinnen nach der Relevanz, die die oben beschriebene Vernetzungs-Thematik für sie aufweist. Nach einem Brainstorming (siehe Bild 1) machten sie sich in Kleingruppen an die Arbeit: Sie schrieben ihre Gedanken auf und machten Zeichnungen und Entwürfe zur Thematik. Als Verein standen wir den Teilnehmenden helfend zur Seite, wir hielten uns aber explizit aus den Entscheidungsprozessen heraus.

Alle Teilnehmenden ausser Christian Indergand und Samuel Rauber sind auf den folgenden Bildern anonymisiert. Dies entspricht den geltenden Richtlinien (seit 2015) der Schulen von Thalwil.

Verein Art in Thalwil Begabtenförderung Gattikon
Verein Art in Thalwil Begabtenförderung Gattikon
Die Ideenfindung in Gruppen

Die Ideenfindung in Gruppen

"Gattikon braucht einen Leuchtturm als Wahrzeichen!"

"Gattikon braucht einen Leuchtturm als Wahrzeichen!"

Schülerinnen zeigen Chrisitan Indergand ihre Entwürfe für die Gestaltung eines neuen Wappens für Thalwil und Gattikon.

Schülerinnen zeigen Chrisitan Indergand ihre Entwürfe für die Gestaltung eines neuen Wappens für Thalwil und Gattikon.

Verein Art in Thalwil Begabtenförderung Gattikon
Verein Art in Thalwil Begabtenförderung Gattikon
Verein Art in Thalwil Begabtenförderung Gattikon

Zweites Treffen

Am Mittwoch, dem 1. Juli wurden die in den Kleingruppen ausgearbeiteten Entwürfe der Klasse präsentiert. Im Plenum werden die jeweiligen Vorschläge nach den vom Verein Art in Thalwil! gestellten Kriterien der Nachhaltigkeit diskutiert und über die Möglichkeiten der Umsetzung verhandelt.

Die Entscheidung - ein Leuchtturm für Thalwil!

Zur Auswahl standen diverse neue Wappen, welche die für die Vernetzung von Thalwil und Gattikon stehen würden, die Einrichtung einer Telefonverbindung zwischen den zwei Orten, ein Leuchtturm und ein aussergewöhnliches Maskottchen mit dem Namen Willi. Jeder Schüler durfte kurz erklären, für welches Projekt er sich einsetzen will und weshalb dieses ausgeführt werden wollte. Das demokratische Auswahlverfahren führte nach einer hitzigen Debatte über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Projekte einen einstimmigen Entscheid: Das zukünftige Wahrzeichen für die Vernetzung zwischen Thalwil und Gattikon wird ein Leuchtturm sein, welcher an strategisch sinnvoller Stelle zwischen den beiden Orten aufgestellt werden soll.

Alle Teilnehmenden ausser Christian Indergand und Samuel Rauber sind auf den folgenden Bildern anonymisiert. Dies entspricht den geltenden Richtlinien (seit 2015) der Schulen von Thalwil.

Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Entwürfe im Plenum

Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Entwürfe im Plenum

Art in Thalwil Verein Schule
Bei der Schlussabstimmung entscheidet sich die Begabtenförderung Gattikon einstimmig für den Projektentwurf "Ein Leuchtturm für Thalwil". Es soll  ein  Leuchtturm entstehen, der mit einem Wappen versehen ist und über zwei Meter misst. Der ideale Präsentationsort wäre ein Kreisel in Thalwil an einer vielbefahrenen Strasse.

Bei der Schlussabstimmung entscheidet sich die Begabtenförderung Gattikon einstimmig für den Projektentwurf "Ein Leuchtturm für Thalwil".
Es soll ein Leuchtturm entstehen, der mit einem Wappen versehen ist und über zwei Meter misst. Der ideale Präsentationsort wäre ein Kreisel in Thalwil an einer vielbefahrenen Strasse.